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Mangelndes Verständnis für die Geschäftsvorteile verzögert Investitionen in Web 2.0 Technologien

Europäische Umfrage zeigt: Informationen über den Mehrwert web-basierter Services, die Kollaboration und Informationsaustausch im Unternehmen erleichtern, sind erforderlich

Die Ergebnisse der europäischen Studie auf einen Blick:

  1. In der Mehrheit der Organisationen scheitern Investitionen in Web 2.0 Technologien am mangelnden Verständnis der Führungskräfte für den Geschäftsnutzen
  2. Mehr Aufklärung über den Mehrwert, den Unternehmen mit Web 2.0 Technologien erzielen können, muss geleistet werden
  3. Hauptgrund für die sofortige Einführung von Web 2.0 Technologien ist die Verbesserung des Dialogs mit den Kunden

München-Dornach – 3. September 2007 – Investitionen in Web 2.0 Technologien scheitern in den meisten europäischen Unternehmen am mangelnden Verständnis der Führungskräfte für die erzielbaren Vorteile. Eine europäischen Umfrage von BEA Systems zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen (57 Prozent) sich mehr Aufklärung über den Nutzen der Web 2.0 Technologien wünscht. Für die Untersuchung wurden 321 Teilnehmer in sieben europäischen Ländern befragt.

Web 2.0, auch Enterprise Social Computing genannt, kann die Mitwirkung der Endnutzer an Arbeitsprozessen fördern, die Kollaboration verbessern und die Produktivität der Mitarbeiter durch nutzergenerierte Innovationen erhöhen. Als Gründe, die gegen den Einsatz von Web 2.0 sprechen, nannten 23 Prozent der befragten Unternehmen Probleme bei der Kontrolle der Inhalte und 20 Prozent Sicherheitsbedenken.

Der wichtigste Grund für die Einführung von Web 2.0 Technologien in Unternehmen ist die Verbesserung der Kundenbeziehungen und
-interaktionen. 41 Prozent der Befragten nannten diesen Aspekt. Das korrespondiert mit der Tatsache, dass Web 2.0 Technologien Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Kommunikation mit ihren Kunden grundlegend zu verändern, Servicelevels wesentlich zu verbessern und dadurch die Umsätze zu steigern. Als weitere Gründe für die Einführung von Web 2.0 nannten 31 Prozent der Befragten die Verbesserung der Mitarbeiter-Kollaboration und 28 Prozent die Möglichkeit, einfachere Schnittstellen zu Partnern und/oder Zulieferern aufzubauen.

Eine treibende Kraft für Web 2.0 sind Web Services. 38 Prozent der Befragten nutzen Web Services, um Systeme miteinander zu verbinden und Geschäftsprozesse zu automatisieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Integrationstechnologien vermindern sich Komplexität und Kosten. Darüber hinaus sind Web Services ein Katalysator für service-orientierte Architekturen. Ein weiteres, sehr interessantes Ergebnis der Untersuchung bezieht sich auf Mashups. Die Nachfrage für diese Art der Erstellung neuer Inhalte durch Re-Kombination bestehender Informationen aus Websiten oder Anwendungen wird sich verdreifachen. Während heute sechs Prozent der befragten Unternehmen Mashups nutzen, planen 18 Prozent den Einsatz in den nächsten zwölf Monaten.

Zwischen den einzelnen Ländern gibt es deutliche Unterschiede bei der Bewertung von Web 2.0 Technologien im Unternehmenseinsatz: Am niedrigsten ist das Verständnis für die Vorteile der Web 2.0 Technologien bei skandinavischen Führungskräften. 83 Prozent der norwegischen und 69 Prozent der schwedischen Unternehmen wissen nicht genug über die Vorzüge. In Frankreich und Deutschland stehen dagegen Sicherheits­bedenken stark im Vordergrund. 33 bzw. 32 Prozent der Befragten sorgen sich um die Folgen von Web 2.0 Anwendungen auf die Datensicherheit, im europäischen Durchschnitt teilen diese Bedenken nur 21 Prozent. Die größte regionale Nachfrage nach Mashups haben deutsche und französische Unternehmen. 34 Prozent der deutschen und 25 Prozent der französischen Befragten wollen Mashups innerhalb der nächsten zwölf Monate implementieren, im europäischen Durchschnitt sind es 18 Prozent. Am geringsten ist das Interesse an Mashups in Schweden (16 Prozent) und Norwegen (12 Prozent).

„Die neuen Web 2.0 Social Software Anwendungen wie Blogs, Wikis, soziale Netzwerke und Mashups werden zunehmend in Unternehmen eingesetzt. Sie haben das Potenzial die Produktivität der Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Forschung & Entwicklung und Human Resources maßgeblich zu erhöhen“, sagt Martin Percival, EMEA Senior Technology Evangelist bei BEA Systems. „Durch Social Computing Suites - wie BEA AquaLogic® Pages, BEA AquaLogic® Ensemble und BEA AquaLogic® Pathways - können die Mitarbeiter servicefähige Anwendungen direkt abfragen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Die service-orientierten Architekturen von heute verwandeln sich so in noch wertvollere Partizipations-orientierten Architekturen.“

Für den BEA Mashup the Enterprise Survey wurde von Mai bis Juni 2007 insgesamt 321 Teilnehmer in Frankreich, Deutschland, Italien, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien befragt.
Weitere Informationen zu Web 2.0 und Social Computing finden Sie unter www.en.terpri.se .

Bitte fordern Sie bei Bedarf Grafiken und ein ausführliches Whitepaper zu den Untersuchungsergebnissen bei bettina.ulrichs@maisberger.com an.

Über BEA Systems

BEA Systems, Inc. (Nasdaq: BEAS) ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur-Software. Informationen, wie BEA Kunden dazu verhilft, ihr Geschäft zu transformieren und ein Liquid Enterprise™ aufzubauen, finden Sie unter http://de.bea.com.

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